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LUFTABZUG
Wenn die frische Luft durch die Decke in die Sauna gelangt, benötigt man kein Luftabflußventil. Die
Luft bewegt sich nach unten und letztendlich strömt sie durch die Tür in den Waschraum. Dort wird
sie die Luft dann ebenfalls trocknen und erwärmen. Wenn man jedoch ein Abflußventil installieren
möchte, dann ist sicherlich unter der Saunabank, nahe dem Fußboden, der beste Platz dafür.
Wenn jetzt die heiße Luft vom Ofen nach oben strömt, dann kann sich die Luft nicht an der Decke
verteilen. Sie muß wieder nach unten strömen, bis sie die Höhe des Abflußventils erreicht. Das ist
sozusagen der Fußboden. So erreicht man einen warmen Luftstrom von der Decke zum Fußboden.
Er minimiert den Temperaturunterschied und drückt die warme, abströmende Luft in den Waschraum.
Man findet oft Konstruktionsanleitungen, die ein Abflußventil an der Rückseite der Saunabank
empfehlen. Es sollte danach zwischen der höchsten und der zweithöchsten Saunabank angebracht
werden. Das ist aber nicht ratsam. Die Temperatur würde zu schnell fallen. Bald würde die Sauna die
Temperatur haben, die in der Höhe des Abflußventils herrscht. Die Beine der Saunagänger würden
"frieren", wenn sich das Ventil zu hoch über der zweiten Saunabank befindet.
Die Instandhaltung der Sauna wird dadurch ebenfalls erschwert. Die unteren Teile der Saunabank
bleiben immer feucht, was Fäulnis und Schimmel hervorrufen wird. Besonders bei Saunas, die einem
Swimmingpool angeschlossen sind, Hotelsaunas und Saunas anderer öffentlicher Einrichtungen
empfiehlt es sich, eine Überdruck-Lüftung einzubauen. Dort sind nämlich kontinuierlich Personen,
die die Sauna nutzen. Dadurch ist die Tür die meiste Zeit geöffnet. Die Überdruck-Durchlüftung
ermöglicht es, die warme Luft in den Waschraum strömen zu lassen, anstatt eine Luftzufuhr von kalter
Luft zu haben. Voraussetzung ist dabei das Abzugsventil an der Decke der Sauna.
© Saunasite, 1997
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