The Sauna Site



DIE GRÖSSE DER SAUNABANK

Die Saunabank einer alten Sauna war eine große Plattform, wo man auch die Beine hoch nehmen und ausstrecken konnte. Mit der Einführung der elektrischen Öfen, wurde die Saunabank zu einer schmalen Bank, die nur dazu geeignet war, um darauf zu sitzen. Eine andere Saunabank war nötig, um ebenfalls darauf sitzen zu können, wenn die Hitze oben nicht mehr zu ertragen war.

Wie im Kapitel Die Temperatur und der Löyly erwähnt wurde, erfordert ein guter Löyly viele Löylyaufgüsse. Das ist widerum nur möglich, wenn die Sauna nicht zu heiß ist.

Wenn die Sauna nicht zu heiß ist, ist es nicht nötig, auf der Saunabank nach vorn gebeugt zu sitzen. Man sollte sich zurücklehnen, die Beine auf die Bank legen und einfach entspannen. Die Beine können sehr bequem auf die Sitzbank gelegt werden, wenn diese wenigstens 80 cm breit ist, möglicherweise noch breiter.

Wenn man die untere Bank nicht benötigt, um darauf zu sitzen, sondern nur zum Erreichen der oberen, so muß man diese Bank nicht so breit bauen. Es reicht aus, wenn sie 20 - 30 cm breit ist. Zum Zweck eines Saunabades ist der gebräuchlichste Platz die Saunabank. Deswegen ist es sinnvoll, sie so breit wie möglich zu bauen.

Klicken Sie zur Bildbetrachtung... Beigefügt ist ein Bild einer Saunabank in einer Familiensauna. Die obere Saunabank ist 80 cm breit. Zusammen mit einer Länge von 200 cm ist es möglich, daß zwei Personen dort sitzen können, die ihre Beine längs ausstrecken können. Drei Personen können dort sitzen, wenn sie sich nebeneinander setzen. Dabei können sie immer noch die Beine auf die Bank nehmen. Falls man den Platz für eine vierte Person benötigt, so ist dies ebenfalls möglich. Es ist sogar Platz für fünf Leute, wenn man sich versetzt hinsetzt - drei Personen nach hinten, und die restlichen Leute vorn.

Die untere Bank ist auf 30 cm begrenzt, 10 cm davon sind unter der oberen Sitzbank. Beträgt die Tiefe der Sauna 170 cm, dann hat man immer noch einen Abstand von 70 cm zum Saunaofen!

Es befindet sich ein Saunaofen in der Sauna, so daß die Saunabank niemals heiß werden kann. Die Bank besteht aus Tannenholz, was länger haltbar und hygienischer ist als poröses, minderwertiges Material.

Die Saunabank ist so konstruiert, daß die Bretter längs montiert sind. Es sieht zum einen besser aus als das Trittleiterprinzip, und zum anderen ist es viel bequemer. Wenn man sich zum Ausruhen an die Holzwand lehnt, dann ist es unvermeidbar, daß man mit dem Gesäß leicht nach von rutscht, wenn man das Trittleiterprinzip angewandt hat. Eine Lücke zwischen den längs gerichteten Brettern schränkt das Rutschen ein.

Die leiterähnlichen Sitzbänke sind nur für solche Saunas geeignet, wo man sich nicht gegen die heißen Wände lehnen kann.

Wenn man eine Saunabank konstruiert, dann sind zwei andere wichtige Dinge zu berücksichtigen: Die Bank muß abnehmbar sein, um die Sauna reinigen und den Saunaofen Instandhalten zu können. Zwischen den Brettern der Sitzbank sollte ein kleiner Spalt sein, um das Trocknen des Holzes zu ermöglichen. Ohne diese Lücke können sich aufgrund der Feuchtigkeit Fäulnis und Schimmel an den Brettern bilden. Indem man ein kleines Stück Sperrholz einfügt, kann man diesen Spalt leicht bauen.

© Saunasite, 1997


[ Zurück zum Index] [ Zurück zur Hauptseite] [ Wie baut man eine gute große Sauna? ]