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DIE ISOLATION

Eine Sauna muß eine besondere Wärmeisolation haben. Eine Daumenregel sagt, daß der Heizeffekt eines Ofens um etwa 1 kW ansteigt, sobald man einen Quadratmeter unisolierter Decke oder Wand über der untersten Saunabank hat.

Die Sauna muß außerdem eine besondere Feuchtigkeitsisolation haben. Diese Isolation verhindert, daß die Nässe zu anderen Räumen übertragen wird. Die Dampfübertragung zwischen den Holzpaneelen, die Dampfbarriere, ist jedoch der Hauptpunkt, den man berücksichtigen muß und natürlich die Isolation.

Die Isolation muß folgende Eigenschaften haben, und zwar von innen nach außen:

1. Die Wärmeisolation muß aus anorganischer Wolle bestehen. Sie muß an den Wänden mindestens 50 mm und an der Decke mindestens 100 mm dick sein.

2. Die Dampfbarriere aus Kunststoff-Papier-Aluminium Folie muß mit der Aluminiumseite nach innen angebracht werden. Sie muß sehr genau versiegelt werden, indem man mehrere Lagen übereinanderlappen lassen kann. Außerdem muß man darauf achten, daß überhaupt keine Löcher vorhanden sind. Das heißt, daß selbst Nadelstiche zu groß sind! Mit anderen Worten kann man sagen, daß die Dampfbarriere innerhalb der Isolation sein muß und die glänzende Seite, die hitzeabstrahlende Aluminiumfolie, nach innen gerichtet sein muß, um die Hitzereflektion zurück zur Sauna zu ermöglichen.

3. Eine Luftspalte von ungefähr 20 mm zwischen der Dampfbarriere und der Holzinnenverkleidung sollte zusätzlich vorhanden sein.

4. Die Holzverkleidung in der Sauna: Zwischen der Wandverkleidung und der Deckenverkleidung muß eine Spalte sein, daß der Dampf, der hinter der Verkleidung ist, herausströmen kann.

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Eine Holzwand in der Sauna erfordert keine weitere Isolation.

© Saunasite, 1997



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